Das Konzert findet am 28. Juli um 20 Uhr im Saal statt.
Karten gibt es an der Abendkasse. Der Eintritt beträgt 12 €.
Das Konzert findet am 28. Juli um 20 Uhr im Saal statt.
Karten gibt es an der Abendkasse. Der Eintritt beträgt 12 €.
Bass, Gitarre, Schlagzeug und Blues Harp. Einfach, klar, geradeaus. Die Ramblers, ein klasse Bluesband aus München, sind am kommenden Samstag bereits zum dritten Mal bei uns zu Gast. Die Band ist ein Erlebnis, ihre Musik geht mitten ins Herz.
Samstag. 1. Juli, 19:30 auf der Terrasse, bei schlechtem Wetter im Palmenhaus oder im Saal. Und das könnte ein besonderer Genuss werden, denn dann spielen sie unverstärkt. Unplugged.
Eintritt 14 €.
Für mich ganz persönlich steht ein Highlight des Veranstaltungsprogramms 2017 an: die Lime Lane Lizards. Absolute Profis an den Instrumenten, ein Frontmann mit einer unglaublichen Ausstrahlung, so dass man oft nicht weiß, ob man sich im Konzert oder im Theater befindet, und Musik, die sowohl durch die Auswahl der Lieder als auch durch deren Interpretation unter die Haut geht.
Freitag, 2. Juni, 19:30 auf der Schlossterrasse, falls das Wetter passt, sonst im Saal.
Eintritt 12 €
Im Folgenden ist zu lesen, was die Gruppe über sich selber zu sagen hat:
Wenn man etwas auf die lange Bank schiebt, wird man es trotzdem nicht los. So auch geschehen, bei fünf kongenialen Künstlern. Viele Jahre hat es gedauert, bis Klaudia Salkovic-Lang, Stefan
Lang, Michael Reiß, Jochen Benkert und Sepp Fischer, musikalisch zueinander fanden. Dann ging alles ganz schnell. Innerhalb einer Woche stand das Programm, die Setlist, die Arrangements.
Klaudia Salkovic-Lang, Sepp Fischer und Stefan Lang arbeiten bereits seit 14 Jahren zusammen. Allerdings bisher nur hinter der Bühne als Regisseur, technischer- und musikalischer Leiter und Vocalcoach bei den Musicalproduktionen des Burgtheatervereins Mitterfels.
Der gemeinsame Wunsch nach einer musikalischen Zusammenarbeit außerhalb des Musiktheaters war schon lange da. Es hat ja auch nur 14 Jahre gedauert: Eines Abends rief der Fred vom Raven in Straubing an, dass ihm die Band für nächsten Sonntag abgesagt hat und ob wir evtl. Lust hätten, einzuspringen. Man dachte sich „jetzt oder nie!“ und innerhalb einer Stunde stand die fertige Besetzung. Das Konzert war ein super Erfolg und man war sich sicher: Das muss weitergehen! Und so entstanden die „Lime Lane Lizards“. Das Programm besteht aus Songs von Tom Waits, Leonard Cohen, Sting, Billy Joel und vielen weiteren Komponisten.
Gerade der extreme Gegensatz der beiden Singstimmen macht den ganz besonderen Reiz der im poppig-jazzigen Unpluggedsound gehaltenen Arrangements der „Lime Lane Lizards“ aus.
Beete und Tröge bepflanzen, mähen, Marktstände, Bänke und Tische aufstellen, das Schloss herausputzen, die Renovierung des Palmenhauses eben noch rechtzeitig abschließen, 30 kg Bärlauchpesto herstellen und abfüllen, die Ausstellungen im Saal und im Palmenhaus aufbauen, die Vernissage für Samstag vorbereiten, mit den Fieranten die letzten Wünsche und Unklarheiten klären, Lebensmittel einkaufen, Getränke bestellen, unglaubliche Mengen an Hosenknöpfen (essbare), Bärlauchsoße für die Pasta, Bärlauchsuppe, Bärlauchaufstrich, Torten und Kuchen kochen und backen, auf gutes Wetter hoffen und täglich mehrfach die Website diverser Wetterdienste aufrufen. Und dabei noch einen letzten kleinen Rest an Gelassenheit bewahren.
So sieht es aus bei uns vor dem Bärlauchfest.
Wir freuen uns auf Sie und hoffen, Sie werden am Sonntag ein klein wenig glücklicher nach Hause gehen, als Sie gekommen sind. Denn dafür machen wir das alles.
Mehr Raum, mehr Licht, mehr Weite. Das Palmenhaus ist noch schöner geworden, eröffnet neue Möglichkeiten für Ausstellungen, Konzerte, kleine Feste.
Es hat viel länger gedauert, viel mehr Arbeit gemacht, viel mehr gekostet, als wir anfangs vermutet hatten, die Orangerie zu renovieren, ihren ursprünglichen Zustand zumindest im zentralen Bereich wieder herzustellen. Viel Arbeit vor allem für Sigi Herzog und Helmut Schneck.
Am nächsten Samstag, 20. April, werden wir mit einer Ausstellung mit Werken der Glaskünstler Alex Wallner und Jo Hruschka das neue Palmenhaus einweihen.
Irgendwie ist es schon eine kleine Sensation. Da entdeckt Hans Schopf aus Riedlhütte mehr als 100 Jahre verschollene Noten eines vergessenen Komponisten, der – da er von seiner Musik nicht leben konnte – mehrere Jahre als Hüttenschreiber in Buchenau tätig war und dort auch seine Frau fand. Einige seiner Stücke für Zither kommen nun an alter Wirkungsstätte des Komponisten zur Aufführung.
Im Folgenden finden Sie noch ein paar biographische Daten zu Julius Blechinger.
Julius Blechinger
* 13. April 1843 Ernstbrunn, Gemeinde Christianberg, Gerichtsbezirk Kalsching
† 18. Februar 1922 Winterberg (Vimperk)
Komponist, Zitherspieler, Instrumentallehrer, Musikdokumentar, Beamter, Glashändler.
Blechinger studierte in Wien Musik, konnte aber von der Musik nicht leben und verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Hüttenschreiber und Hüttenverwalter.
Wirkungsorte: Glashütte Adolf bei Winterberg/Böhmen, Poschinger-Glashütte in Buchenau/Bayern, Köln/Nord- rhein-Westfalen, Wien/Österreich.
Er hat mehr als 350 konzertante Musikstücke komponiert, meist für Zither und Klavier, viele davon mit Texten unterlegt. Es sind Lieder über die Schönheit des Bayerischen- und Böhmerwaldes, über die Glashütten (z.B. der Glashüttenmarsch und die Krystall-Prismen), sowie einige Liebeslieder.
Mit Unterstützung des Šumavsky Spolek und der Euregio hat Hans Schopf in vielen Archiven geforscht und 60 Kompositionen des vergessenen Komponisten Julius Blechinger entdeckt, der in Buchenau und Winterberg lebte und dessen Werke fast 100 Jahre lang verschollen waren.
Im letzten Jahr spielte der Straubinger Music-Allrounder Jochen Benkert ein reines Beethoven-Programm. Heuer liegt der Schwerpunkt auf Musik von Frédéric Chopin, Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart.
Bei der Gestaltung des Programms stand am Anfang folgende Frage: Wie müsste man es sich vorstellen, wenn Chopin selbst seine eigenen Stücke mit denen seiner Helden Bach und Mozart kombiniert hätte? Das Ergebnis wäre wahrscheinlich keine Werkschau, wo das Augenmerk auf kompletten Opuszahlen oder gar ganzen Zyklen läge – vielmehr hätte sich wohl ein großangelegtes Pasticcio aus oft kontrastierenden und sich überraschend häufig angenehm ergänzenden Stücken ergeben. Vielleicht hätte Chopin manche Werke zu kleinen Suiten zusammengefasst? Sie gar durch improvisierte Überleitungstakte miteinander verbunden?
In diesem (hypothetischen) Sinn kombiniert Jochen Benkerts Programm in bunter Folge Préludes, Etüden, Walzer und die große 4. Ballade von Chopin mit Variationen, einem Sonatensatz und der d-moll Fantasie von Mozart sowie mit einer Toccata, Präludium und Fuge C-dur und der Sinfonia aus der Partita c-moll von J.S. Bach.
Der Klavierabend findet am Sonntag, den 30. Mai um 19:00 Uhr im Saal des Schlosses statt.
Der Eintritt beträgt 12 €